Bayer plant und budgetiert mit "Planning Wizard".
Eine Etatplanung
ist, in unterschiedlichen Ausprägungen,
ein mühseliger und oft auch langwieriger Prozess. Fast jeder
Verantwortliche wird sich schon den
Zauberstab gewünscht haben, mit dem er ein hieb- und stichfestes
Budget aus dem Hut zaubern kann.
Die Pharmaceutical Division of
Bayer Corporation in West Haven,
Connecticut, hat ein neues Planungs- und Budgetierungstool
implementiert und es bezeichnenderweise "Planning Wizard" genannt.
Das Entwicklerteam wurde tatsächlich vor
eine "zauberhafte" Aufgabe
gestellt: Es galt mehr als 600 Kostcenter weltweit
zu vernetzen. Dabei mussten insgesamt drei Schwesterunternehmen
(in Clayton und Raleigh, North Carolina, sowie
in Berkeley,
California) und natürlich die Zentrale in Leverkusen, Deutschland,
eingebunden werden.

Eine Budgetierung
für das einzelne
Kostcenter mit Kapitalbedarfs-
und Personalplanung (die im Planungsprozess von
Bayer eine
Schlüsselfunktion ist) wurde aufgebaut. Integriert werden sollte
ein sehr anschauliches Berichtswesen für alle Managementebenen,
das sich in die bereits existierenden Business
Intelligence-Systeme nahtlos einzufügen hatte.
Wegen der Komplexität der Aufgabe - Zeitverschiebungen,
Konvertierungsprobleme, Mentalitäts- und Sprachunterschiede
(die verschärft wurden durch sehr unterschiedliche technische
Standards), mussten bewältigt werden - war für das neue
Hightech-Tool die Akzeptanz durch die Kostcenter-Manager
von ausschlaggebender Bedeutung. „Wir waren uns von Anfang an
bewusst, dass die leichte Handhabbarkeit
der kritische Punkt des neuen Systems sein würde”, erklärte
Pat Greenbaum, Manager Business and Financial
Systems. „Einige
unserer Kostcenterchefs haben Erfahrung im Finanzwesen,
andere
sind Ärzte, Verkaufsleute oder reine Forscher, deren
Erfahrungen darin naturgemäß sehr begrenzt sind. Außerdem,
nachdem
wir auf über 600 Kostcenter angewachsen sind, ist der Prozess
der Dateneingabe natürlich deutlich aufwändiger geworden.
Im Wesentlichen brauchten wir ein System, das
auf schnelle
und benutzerfreundliche Art allen Managementebenen
leicht
verständliche Reports liefert und sich in den bestehenden
Entscheidungsfindungsprozess eingliedert.”

Durch Entwicklung
und Implementierung des "Planning Wizard"
wurden die Manager der Kostcenter mit einem
effektiven Desktop-Tool
ausgestattet. Es liefert transparente
Informationen mittels eines
benutzerfreundlichen Frontends und erleichtert
den Linien-Managern
ihre Kostcenter zu planen und zu führen. Im Ergebnis hat
die
Pharmaceutical Division of Bayer Corporation
eine der allerersten
webbasierenden Planungsapplikationen im Einsatz.
Sie verschlankt den Planungsprozess dramatisch
und macht den Manager selbst sowohl für die
Planung als auch für die Ergebnisse des Kostcenters verantwortlich.
Die Buchungskontrolle im System legt
sogar die Verantwortlichkeit offen.
Das Tool ist nahtlos in die
vorhandenen Business Intelligence-Systeme
SAP BW und Hyperion integriert.
Der Kern der Applikation ist eine
Oracle Datenbank mit inSight
/ dynaSight, die
als Frontend für die
Reports und Eingabemasken läuft. Die äußeren
Anwendungsmerkmale
bildet der "Zauberer", der den Bildschirm
belebt. Weitere kreative
Grafiken bringen nicht nur mehr Farbe auf
den Bildschirm, sondern
führen gleichzeitig den User durch den Budgetierungsprozess.
Besonders wichtig:
Auch weniger buchungsbegabte
Manager werden dadurch nicht gleich abgeschreckt!
Die Anwender greifen über
das Bayer-Corporate-Intranet von jeder
deutschen Zentrale oder jeder amerikanischen
Filiale aus auf ihre
Planungsinformationen zu. Die Applikationen
wurden in das Netz
gestellt, weil so alle mehr als 600 Kostcenter
relativ leicht
angeschlossen werden konnten.

Verblüffend war, dass das
Projekt innerhalb von knapp neun Wochen
implementiert und startbereit war. Darin
enthalten war nicht nur die Entwicklung
der inSight- / dynaSight-Anwendung "Planning
Wizard", sondern
auch
die Installation des Backends. Das genau
war der Grund, warum die Wahl auf inSight
/ dynaSight als Frontend-Tool gefallen
ist.
Die Schnittstelle von inSight /
dynaSight mit Oracle war
ebenfalls ein Schlüsselelement bei der Beschaffung.
inSight / dynaSight überzeugt
ebenfalls mit einigen anderen Leistungsmerkmalen:
unternehmensweite Applikationen,
kurze Entwicklungszeiten, Internet-/Intranet-Tauglichkeit
- alles wichtige Punkte bei der Entwicklung
des "Planning
Wizard".
Nach dem ersten Budgetierungslauf suchte
Bayer Wege der Verfeinerung:
ein relativ einfaches Unterfangen bei der
Flexibilität und dem dynamischen
Grundcharakter von inSight / dynaSight.
Oracle unterstützte das Projekt mit einer robusten relationalen
Datenbank
als Datenspeicher. Die umfangreiche Nutzung
von PL/SQL-Prozeduren,
Funktionen und Packages zur Verarbeitung
und Integritätsprüfung der
Daten ist für den Endanwender, der auf das System mit
dem Frontend
inSight / dynaSight zugreift, gar
nicht spürbar.
Die Entscheidung, für das
System eine relationale Datenbank zu benutzen,
beruht auf rein strategischen Gründen.
Es wurde damit sichergestellt, dass die Applikationen
einfach, systematisch
und ökonomisch an die sich ständig wandelnden Geschäftsabläufe
angepasst
werden kann.

Des Weiteren wurde die Arbeitszeit, die die
Manager am Computer verbringen bzw.
Formulare ausfüllen, eklatant
reduziert. Von
den Papierkosten selbst einmal ganz zu schweigen.
Und, auch sehr
wichtig: Jede Nacht wird ein System-Update
mit den neuesten Daten
durchgeführt. Damit ist die Aktualität und
Genauigkeit jeder einzelnen
Information sichergestellt.
Nicht gerade magisch aus dem Hut gezaubert,
aber doch in jeder Hinsicht beeindruckend.
Die wesentlichen Merkmale
des "Budget
Planning Wizard" auf einen Blick:
- Budgetierung von Hunderten von Kostcentern
- Hunderte von Endanwendern mit Dutzenden von
gleichzeitigen Zugriffen
- Budgets auf Jahres- oder Monatsbasis
- saisonabhängige Budgets
- Projektbudgetierung
- Bottom-up- wie auch Top-down-Funktionalität
- integrierte Budgetierung des Kapitalaufwandes
- mehrphasiger Prozess mit verschiedenen Stichtagen
- Budgetierung der Belegschaft einschließlich Lohnkosten
- automatische Lohn- und Gehaltszahlung für Festangestellte
- Kostenvorlagen pro Belegschaft vereinfachen die Budgetierung
für den Manager
- Zwischenregister erlauben es dem Kostcentermanager,
mit dem Budget zu experimentieren, bevor
er seine Zahlen veröffentlicht
- Reportingsystem des Kostcenters für alle Hierarchieebenen
- Die Buchungskontrolle macht es dem Administrator möglich,
die Modifizierungen nachzuvollziehen
- Aktualisierungen werden berichtet
- fein abgestuftes Sicherheitssystem für den Endanwender-Zugang
- zentrale Administration über alle Budgetierungsphasen
mit Kontenplan, Endanwenderplan, Berechtigungen
etc .
- Intranet- und browserbasierende Applikation, kein Client-Server-Zugang
für den Endanwender
- Backend: Oracle, Frontend: inSight / dynaSight
- nahtlose Integration in die installierten SAP
BW- und Hyperion-Systeme
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